Aktuelles

März 2011 - Bislang unbekanntes Parisbild aufgetaucht

Ein bislang unbekanntes Ölgemälde von Georg Schmidt-Westerstede mit einem Pariser Motiv ist aufgetaucht. Über eine Galerie aus Oberbayern ist es zu uns gelangt. Die Galeristin hat dieses kraftvolle Gemälde in einer Galerie in England entdeckt. Wir haben es ihr gerne abgekauft und rätseln jetzt, wie es wohl nach England gekommen sein mag. Vielleicht hat es ein Angehöriger der Royal Navy aus Georg Schmidt-Westerstedes erster Ausstellung im November 1953 in der Kunsthalle Wilhelmshaven erworben. Auf dem Bild ist das noch heute existierende Restaurant "Le Consulat" in der Rue Norvins auf dem Montmartre dargestellt. Georg Schmidt-Westerstede hat den Schriftzug in die mit dickem Pinsel aufgetragene Farbe geritzt. Am Gebäude befindet sich noch immer eine rot-grün gestreifte Markise.

Le Consulat Le Consulat
(Foto links: privat, Foto rechts: nipper30)

Dezember 2010 - Glasmosaik in Augustfehn im Fokus

Bürgermeister und Schulleitung können stolz darauf sein, wie intensiv sich Lehrer und Eltern im TEAM SCHULGESTALTUNG an der Janosch-Grundschule Augustfehn engagieren. Durch seine Aktivitäten ist Georg Schmidt-Westerstedes Glasmosaik "Tierkreiszeichen" wieder stärker ins Bewusstsein gerückt. Die im Mosaik integrierte Uhr wurde wieder instand gesetzt, eine Beleuchtung wurde installiert und eine Informationsmappe wurde ausgelegt, so dass sich Schülerinnen und Schüler über den Künstler, das Kunstwerk und die zwölf Tierkreiszeichen informieren können. Die NWZ berichtete darüber am 03.12.2010 im Ammerländer.

Mosaik in Augustfehn
(Foto: privat)

Oktober 2010 - Feierliche Übergabe des Glasmosaiks im Oberlandesgericht Oldenburg

Im Rahmen einer Feierstunde wurde am 26.10.2010 das von der LzO zum OLG translozierte Glasmosaik Georg Schmidt-Westerstedes offiziell übergeben. Neben dem Präsidenten des OLG, Herrn Dr. Gerhard Kircher, und dem Vorstandvorsitzenden der LzO, Herrn Martin Grapentin, hatten auch wir die Gelegenheit zu einer kurzen Ansprache. Frau Prof. Dr. Melanie Luck-von Claparède begeisterte die zahlreichen Gäste mit einem fachlich sehr fundierten Vortrag, in dem sie das Glasmosaik ausführlich beschrieb, das Schaffen des Künstlers Georg Schmidt-Westerstede würdigte und den für die Menschen in unserer Region identitätsstiftenden Charakter seiner Kunstwerke hervorhob. In der Presse wurde ausführlich berichtet:
NWZ 27.10.2010, Hunte Report 31.10.2010, SonntagsZeitung 31.10.2010,

Mosaik OLG Oldenburg
(Foto: R. Hylla)

September 2010 - Relief aus Goldbronze im Trauzimmer des Rathauses Friesoythe

Alle Brautpaare, die sich in Friesoythe das Jawort geben, schauen dabei auch auf ein Relief aus Goldbronze von Georg Schmidt-Westerstede. Dieses Kunstwerk mit Motiven aus der Stadt Friesoythe hat Georg Schmidt-Westerstede 1981 für die dortige Filiale der Volksbank geschaffen. Da die Volksbank dieses Relief infolge Umgestaltung nicht mehr zeigen konnte, überließ sie es jetzt als Dauerleihgabe der Stadt Friesoythe, die es im Trauzimmer des Rathauses installiert hat. Die NWZ berichtete online.

Bronzerelief Friesoythe
Friesoythes Bürgermeister Johann Wimberg vor dem Bronzerelief, Wv-Nr. 2401. (Fotos: S. Hylla)

August 2010 - Glasmosaik Pferde am Amtsgericht Westerstede eingeweiht

Am 09.08.2010 ist das von Rodi Khalil rekonstruierte Glasmosaik "Pferde" von Georg Schmidt-Westerstede im Rahmen einer Feierstunde eingeweiht worden. Der neue Standort an der westlichen Fassade des Amtsgerichts Westerstede ist für dieses Glasmosaik ideal. Rodi Khalil ist es hervorragend gelungen, aus ca. 25.000 Bruchstücken eine Rekonstruktion herzustellen. In der lokalen Presse wurde ausführlich über dieses Ereignis berichtet:
NWZ (Ammerländer) 10.08.2010, Hunte-Report 15.08.2010, NWZ (Ammerländer) 16.08.2010, Westersteder Bürger 09.08.2010

Glasmosaik Amtsgericht Glasmosaik Amtsgericht
Das rekonstuierte Glasmosaik Pferde am Amtsgericht Westerstede. (Fotos: M. Hylla)

Juli 2010 - Glasmosaik im Oberlandesgericht Oldenburg installiert

Das Glasmosaik von Georg Schmidt-Westerstede aus der alten LzO-Zentrale am Markt hat jetzt im Oberlandesgericht Oldenburg einen würdevollen neuen Standort erhalten. Der Restaurator Klaus-Peter Dyroff aus Schmiedeberg / Sachsen, der auch schon Arbeiten am UNESCO-Weltkulturerbe Schloss Augustusburg in Brühl ausgeführt hat, hat jetzt die Neuinstallation im Foyer im ersten Obergeschoss des OLG vorgenommen.

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Das Glasmosaik bei der Restaurierung (Photo. K.P. Dyroff) und während der Montage (Foto: OLG)

Wir sind stolz darauf, dass uns die Versetzung dieses Kunstwerkes gelungen ist und danken all denen, die dieses Projekt unterstützt haben.

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Das Glasmosaik mit dem Wappen des Oldenburger Landes am neuen Standort im OLG Oldenburg (Foto: M. Hylla)

Juni 2010 - Glasmosaik "Pferde" kommt an die Fassade des Amtsgerichts Westerstede

Das vor 2 Jahren zerstörte Glasmosaik "Pferde" von Georg Schmidt-Westerstede, das von dem syrischen Künstler Rodi Khalil mit enormem Aufwand rekonstruiert wurde, wird künftig am Amtsgericht Westerstede zu sehen sein. Sowohl die Lage dieses Gebäudes an der Haupteinfahrtstraße zum Westersteder Zentrum als auch seine Klinkerfassade erschienen uns besonders geeignet. Bei der Justiz und dem Staatlichen Baumanagement fand unser Vorschlag breite Zustimmung. Rodi Khalil hat alle Teilflächen des Glasmosaiks bereits angebracht und ist jetzt mit der Feinarbeit beschäftigt. Die NWZ berichtete am 28.06.2010 im Ammerländer.

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Anbringung des Glasmosaiks "Pferde" an die Fassade des Westersteder Amtsgerichts (Fotos: M. Hylla)

Dezember 2009 - Sgraffito bei Wärmedämmmaßnahmen verschwunden

In der Stadt Oldenburg sind in den 1950er Jahren ca. 20 Sgraffiti vom ¿Meister der Kratzmalerei¿ Georg Schmidt-Westerstede entstanden (NWZ-Bericht vom 11.09.1958). Jetzt ist eines der letzten dieser Kunstwerke bei Wärmedämmmaßnahmen verschwunden: Das Sgraffito am Mehrfamilienwohnhaus in Oldenburg, Eupener Str. 39. Das Gebäude und damit auch das Sgraffito gehören der GSG, dem größten Anbieter von Wohnraum in Oldenburg. Die NWZ berichtete am 16.01.2010.

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Das verschwundene Sgraffito (Wv-Nr. 2061) Foto: Nachlass des Künstlers

Oktober 2009 - Glasmosaik "Pferde" wieder zusammen gesetzt

Rodi Khalil darf mit Recht stolz sein. Er hat Georg Schmidt-Westerstedes im Mai 2008 zerstörte Glasmosaik "Pferde" in mühevoller Arbeit wieder zusammen gesetzt. Zuletzt hat er eine Zementschicht auf die Glasmosaiksteine aufgetragen, die diese nun zusammen hält (NWZ (Ammerländer) vom 10.10.2009). Nach dem Trocknen wurde das Kunstwerk in 21 Segmente geteilt. Von 2 Teilen hat er die aufgeklebte Papierschicht abgelöst, damit wir uns einen ersten Eindruck verschaffen können. Oberfläche und Fugen müssen noch nachbehandelt werden. Im Frühjahr 2010 soll die Neuinstallation erfolgen.

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Rodi Khalil vor einem fertigen Segment des restaurierten Glasmosaiks (Fotos: M. Hylla)

September 2009 - Aus dem Dornröschenschlaf erweckt

1967 schuf Georg Schmidt-Westerstede im Rahmen des Ausbaus der Osttangente am Rande der Oldenburger Fußgängerzone ein mehrteiliges Betonrelief (Wv-Nr. 2243, 2244), das Oldenburg in historischen Darstellungen zeigt (NWZ 1967). Dieses Kunstwerk war von Strauchwerk überwuchert und nicht mehr sichtbar. Im Rahmen der Neugestaltung des Knotenpunktes am Lappan wurde es jetzt auf unsere Anregung hin wieder frei geschnitten und gereinigt. Unser Dank gilt dem Amt für Verkehr und Straßenbau der Stadt Oldenburg.

Betonrelief
Von Sträuchern befreites Betonrelief in Oldenburg (Foto: M. Hylla)

August 2009 - Große Fortschritte bei der Rekonstruktion des Glasmosaiks "Pferde"

Über die Hälfte der ca. 36.000 Glasstücke hat Rodi Khalil zur Rekonstruktion des Glasmosaiks "Pferde" bereits zusammen gefügt. Er klebt die Steine auf Papier, auf das er die Konturen des Kunstwerkes von einer Photographie übertragen hat. Zu sehen ist das Glasmosaik zunächst nur von der Rückseite der Mosaiksteine, an denen Reste der Zementschicht haften. (Der Westersteder Bürger berichtete).

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Aktueller Stand der Rekonstruktionen des Mosaiks "Pferde" (Fotos: M. Hylla)

Juni 2009 - Glasmosaik aus LzO geborgen - Suche nach neuem Standort

Die Gebäude der LzO am Markt in Oldenburg werden im Zusammenhang mit dem Neubauprojekt "Schlosshöfe" abgerissen. Davon ist auch das Glasmosaik von Georg Schmidt-Westerstede im Eingangsbereich Marktseite, an der rückwärtigen Fassade der Schlosswache, betroffen. Die LzO hat sich erfreulicherweise für den Erhalt dieses Kunstwerkes entschieden und es auf unsere Anregung hin jetzt vom Restaurator Klaus-Peter Dyroff aus Schmiedeberg / Sachsen bergen lassen. Der Restaurator hat u.a. auch schon Arbeiten am UNESCO-Weltkulturerbe Schloss Augustusburg ausgeführt. Er hat das Mosaik, das aus ca. 48.000 Glassteinen besteht, unter Verwendung von Spezialwerkzeugen sorgsam in ca. 100 Teile zerlegt und aus der Wand herausgeschnitten. In seinem Atelier wird er es in den nächsten Monaten auf verwindungsfesten Leichtbauplatten wieder zusammensetzen (Die Dippoldiswalder Zeigung berichtete). Die LzO hat sich freundlicherweise bereit erklärt, die Kosten zu übernehmen.
Da die LzO in ihren neuen Geschäftsräumen keine Möglichkeit sieht, das Glasmosaik mit angemessener Wirkung zu platzieren, will sie uns das Eigentum an dem Kunstwerk zurück übertragen. Wir sind derzeit auf der Suche nach einem geeigneten neuen Standort in Oldenburg und Umgebung für dieses 3,10 x 3,90 m große Glasmosaik.

LzO Mosaik LzO Mosaik LzO Mosaik
Demontage eines Glasmosaiks in der Oldenburger LzO (Fotos: M. Hylla)

Mai 2009 - Beginn der Rekonstruktion des Glasmosaiks "Pferde"

Der syrische Künstler Rodi Khalil hat mit der Rekonstruktion des im Mai 2008 zerstörten Glasmosaiks "Pferde" begonnen. Rodi Khalil lebt seit 4 Jahren in Westerstede und besitzt die für diese komplizierte Arbeit erforderliche Erfahrung. Er hat in Damaskus bereits diverse antike Mosaiken restauriert. Die Arbeit erfolgt in einem von der Ammerländer Wohnungsbau angemieteten offenen Atelier am Westersteder Marktplatz. Die NWZ berichtete am 23.05.2009.

Restauration Restauration
Rodi Khalil bei der Rekonstruktion des zerstörten Glasmosaiks. (Fotos: M. Hylla)

Oktober 2008 - Viel Lob für den Herbartgang

Auch vier Jahrzehnte nach der Entstehung überzeugt die Gestaltung des Oldenburger Herbartganges. Kunsthistoriker und Bauforscher aus Düsseldorf und Heidelberg stellten dies jetzt im Rahmen einer Expertise fest. Das Besondere am Herbartgang besteht darin, dass die Planung durch Architekten (Hans Latta und Hajo Hölscher) und Künstler (im wesentlichen Georg Schmidt-Westerstede) gemeinsam erarbeitet wurde (NWZ vom 30.10.2008).

Herbartgang
Betonrelief am Herbartgang (Foto: M. Hylla)

Juni 2008 - Keine Bäume, keine Kinder, keine Klinker, keine Kunst

Der Geschäftsführer der Ammerländer Wohnungsbau bekennt, dass der Abriss des Glasmosaiks "Pferde" eine Fehlentscheidung war (NWZ vom 5.06.2008). Eigene Recherchen decken das wahre Ausmaß der Zerstörung auf. Weitere Werke Georg Schmidt-Westerstedes fielen Energiesparmaßnahmen der Ammerländer Wohnungsbau zum Opfer: Die Sonnenuhr in Rostrup (Wv-Nr. 2251) und das 24 m² große Glasmosaik "Blumen" (Wv-Nr. 2296) in Rastede. Die NWZ berichtet am 07.06.2008. Weitere Zeitungsartikel zu diesem Thema finden sich unter der Rubrik Presse.

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Glasmosaik "Blumen" vor und nach der Gebäudesanierung. (Fotos: M. Hylla)

Mai 2008 - Ammerländer Wohnungsbau GmbH zerstört Glasmosaik

Die Ammerländer Wohnungsbau GmbH hat das 12 m² messende Glasmosaik "Pferde" aus dem Jahre 1965 von der Fassade eines Mehrfamilienhauses abreisen lassen (Wv-Nr. 2209, ca. 200 x 600 cm). Die NWZ berichtete.

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Glasmosaik "Pferde" vor und nach der Zerstörung. (Fotos: M. Hylla)

Dezember 2007 - Einweihung am Rathaus Westerstede

Am 7. Dezember wurde das Ensemble am Westersteder Rathaus mit Georg Schmidt-Westerstedes Glasmosaik "Fische-Hummer-Krabben" (Wv-Nr. 2194, ca. 260 x 260 cm) im Mittelpunkt feierlich eingeweiht. Die Lokalpresse berichtete: NWZ und Ammerländer Sonntagszeitung. Informationen zur Planung der Rathausumgestaltung, sowie weitere interessante Fotos finden sich auf den Internetseiten des Architekten Ulrich Recker und der Stadt Westerstede.

Mosaik am Rathausbrunnen
Glasmosaik "Fische-Hummer-Krabben" (Foto: M. Hylla)

Unser aufrichtiger Dank gilt allen Personen, die dieses außergewöhnliche Projekt verwirklicht haben, insbesondere Herrn Bruno Steinhoff.


Oktober 2007 - Baustelle am Westersteder Rathaus

Das 1988 demontierte Glasmosaik "Fische-Hummer-Krabben" (Wv-Nr. 2194, ca. 260 x 260 cm) aus dem Jahre 1964 findet an der Rückseite des Westersteder Rathauses einen neuen Platz. Die Fassade des Rathauses wird aus diesem Anlass durch den Architekten Ulrich Recker umgestaltet. Siehe hierzu: NWZ, 15. Januar 1988 und NWZ, 17. September 2007.

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Rückseite des Westersteder Rathauses mit Glasmosaik "Fische-Hummer-Krabben". (Fotos: M. Hylla)

August 2007 - Henri Matisse und Georg Schmidt-Westerstede bei Berggruen

Die Kreisvolkshochschule Ammerland zieht in das Gebäude Am Röttgen 60 in Westerstede. An diesem Gebäude, das 1953 für die Landwirtschaftsschule errichtet wurde, befinden sich 2 Sgraffiti von Georg Schmidt-Westerstede. Zeitungsausschnitt vom 14.11.1953.

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Sgraffito Sportgruppe Wv-Nr. 2029
Sgraffito Spielgruppe Wv-Nr. 2030 (Fotos: M. Hylla)

Diese Werke sind eine Hommage an Henri Matisse. Sieht man neben einem Vorentwurf Schmidt-Westerstedes einen Scherenschnitt aus Matisses Spätwerk, wird dies deutlich.

Entwurf Sgraffito
Vorentwurf Wv-Nr. 405, Kat.Nr. E3

Scherenschnitt Matisse
Darstellung aus dem Faltblatt zur Matisse-Ausstellung in der Sammlung Berggruen, Nationalgalerie Berlin 2003

Die zweifarbige, auf Konturen reduzierte Darstellung der Figuren beider Werke ist vergleichbar. Schmidt-Westerstede hat für seine Sgraffiti auch einen ähnlichen Standort gewählt, wie Matisses Scherenschnitt ihn während der Ausstellung 1953 über einer Tür in Berggruens Galerie in der Rue de l`Université einnahm.
Georg Schmidt Westerstede war 1953 zweimal in Paris und dürfte zu den Besuchern der Ausstellung "Matisse - Papiers Découpés" in der Galerie Berggruen gezählt haben. Dass die beiden Sgraffiti am Gebäude in Westerstede nicht auch in blau-weiß ausgeführt wurden, mag am Zeitgeschmack der damaligen Auftraggeber gelegen haben.


September 2007 - 100 Jahre Kaiser-Wilhelm-Brücke

Wilhelmshaven feiert den 100. Geburtstag der Kaiser-Wilhelm-Brücke, Deutschlands größter Drehbrücke. Aus diesem Anlass ist nicht nur eine Sonderbriefmarke der Deutschen Post erschienen sondern ein Bildband mit umfangreicher Dokumentation: Freuke Adrian, "Die Kaiser-Wilhelm-Brücke in Wilhelmshaven - Ein Jahrhundertbauwerk", Brune-Mettcker Druck- und Verlagsgesellschaft, Wilhelmshaven 2007, ISBN 978-3-930510-33-7. In diesem Buch ist auf Seite 226 Georg Schmidt-Westerstedes Federzeichnung "Wilhelmshaven - Kaiser-Wilhelm-Brücke" von 1978 abgebildet, ergänzt um einen Kommentar. Auf Seite 262 Vita des Künstlers mit Photo.

Kaiser-Wilhelm-Brücke
Federzeichnung "Wilhelmshaven - Kaiser-Wilhelm-Brücke" Wv.Nr. 1039, Kat.Nr. Z564

Oktober 2005 - Sgraffito in der Schule Ganspe wird restauriert

In der Grundschule Ganspe (Gemeinde Berne, Landkreis Wesermarsch) befindet sich ein Sgraffito, das 1956 beim Bau der Schule im damaligen Eingangsbereich angebracht wurde. Später wurde dieses Kunstwerk bei Umbauarbeiten weiß überstrichen.
Der 77-jährige Landwirt und Ratsherr Hans Röver und sein Frau Margret ließen das Sgraffito auf eigene Kosten vom Künstler Carsten Mohr aus Lemwerder restaurieren.
NWZ (Westermarsch-Zeitung) vom 20.10.2005
NWZ (Westermarsch-Zeitung) vom 04.11.2005
Weser-Kurier vom 04.11.2005
Zum damaligen Zeitpunkt war nicht bekannt, wer dieses Werk geschaffen hat. Erst im März 2006 fand der in Bardenfleth aufgewachsene und in Oldenburg wohnende Richter Harald Fuge nach langer Recherche heraus, dass es sich um ein Werk Georg Schmidt-Westerstedes handelt. Weser-Kurier vom 07.03.2006
Das 3-farbige Sgraffito "Weser" wird im Werkverzeichnis Georg Schmidt-Westerstede unter Nr. 2081 geführt, dort aber mit der Ortsangabe Grundschule Warfleth.

Entwurf "Weser"
Weser, Wv.Nr. 469, Kat.Nr. E27 - Vorentwurf zu Sgraffito Wv-Nr. 2081 (Foto: M. Hylla)

Wir sind tief beeindruckt über so viel Eigeninitiative und bedanken uns bei dem Ehepaar Röver, Herrn Mohr, Herrn Fuge und der Schulleiterin, Frau Erika Schmidt.


September 2004 - Oldenburger Prominente im Hotel des Herbertgangs

Im Oldenburger Hotel Altera (Herbartgang) wurde jedes Zimmer einer regionalen Persönlichkeit gewidmet. Dazu entwarfen Oldenburger Kunststudenten unter dem Motto "Oldenburger Prominente" Arbeiten, die in den entsprechnden Zimmern gezeigt werden. Eine Studentin befasste sich dabei mit dem Künstler Georg Schmidt-Westerstede.

Oldenburger Prominente
Der "Oldenburger Prominente" Schmidt-Westerstede (Foto: C. Josef)

Februar 2004

Im Oldenburger Hotel Altera (Herbartgang) wird ein Glasmosaik des Künstlers Georg Schmidt-Westerstede installiert. Dieses bereits 1972 entstandene Werk schlummerte 30 Jahre lang in Kisten verpackt auf einem Ammerländer Dachboden. Nun ist es erstmalig der Öffentlichkeit zugänglich. Die NWZ berichtete. Die Installation erfolgte durch den Malermeister Erhard Krettek, einen Schwager des Künstlers, der bei der Montage vieler Glasmosaiken mitwirkte. (Fotos: M. Hylla)

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Malermeister Erhard Krettek bereitet das Mosaik auf die Montage am Hotel Altera vor (Fotos: M. Hylla)